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Die Überraschung am 28. Januar 2003 im Pfarrhof San Pablo war groß: ca 300 Hochland-Indios fanden sich ein, unter ihnen die Verantwortlichen von ca 30 Gemeinschaftsgärten der Region und Kulturgruppen.
Zunächst gab es zahlreiche Kurzreden zur Situation der
Gemeinschaftsgärten, dann wurden die Gartenbauregeln in Liedern
und Tänzen vorgetragen, überwältigend. Auf der Basis des
großen Vertrauens zum Gartenbauprojekt wurden weitere
Wünsche vorgebracht: Meerscheinchen-, Bienen und Karpfenzucht,
Obstbau und Medizinalpflanzen, politische und spirituelle Bildung,
Ökotourismus und Kunsthandwerk. Entsprechende Arbeitsgruppen wurden gebildet. Gartenbau und Tierzucht liefen unter dem Teil- PEPFORCA-Projekt (teilweise von Misereor finanziert) weiter, das Teil-Projekt “Avance Agenda 21“
vereinigte die restlichen Gruppen unter seinem Dach (Finanzierung durch
das Heubühl-Projekt und durch Spenden). Beide Teil-Projekte
vereinigte der Namen Agenda 21-Projekt Nun lag es nahe eine Agenda 21-Bildungspartnerschaft zu begründen,
nicht zuletzt in der Hoffnung, dass sich daraus eine
Kommunalpartnerschaft entwickeln könnte. Vorerst hat diese
Hoffnung gewaltig getäuscht.
Ca. 20 Mitarbeiter/Innen auf Taschengeldbasis (zusammen
ca. 500 € pro Monat) und freiwillige Mitarbeiter sind für
15 Arbeitsgruppen verantwortlich.
Das Gesamtprojekt erreicht mit direkter praktischer Hilfe über
2000 Leute, über Bewußtseinsbildung im Sinne der Agenda21
wesentlich mehr.
Derzeitiger Projektleiter (basisdemokratische Moderation) ist der
arbeitslose Junglehrer Rudolfo Flores Espinoza (rechts oben mit
weißem Pulli)
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Allerhand los im Projektegarten im Heubühl am Ende des Schuljahres 2005
Hier wurde gerade wieder ein Indianer eingefangen:"Lucho" (Juan Luis Camacho 27 J.)
Lucho ist Hochland-Indio und hat in den letzten drei Jahren unser Partnerschaftsprojekt in San Pablo/Peru moderiert.
Nach mehrwöchiger Mitarbeit im Projektegarten wird er Ende September 2005 wieder in der Projektbewegung in Peru stehen.
Der alte Kalender auf Luchos Hemd weist auf seine Herkunft hin. Cusco
war einst der Mittelpunkt des großen Inka-Reiches und ist heute
eine bekannte Touristenstadt, allerdings inmitten großer Armut.
Die Armut hat Lucho (Pater Gabriel ist sein Onkel) in seiner
10-köpfigen Familie erfahren.
Der Bekämpfung der Armut hat sich die Agenda 21-Bildungspartnerschaft verschrieben.
Vor Ort in San Pablo sind 23 Mitarbeiter/Innen aktiv, überwiegend
Campesinas und Campesinos (Kleinbauern), zwei arbeitslose Junglehrer
und drei Studenten. Im Anschluß an ihr Abitur arbeitet Milena
Werner aus Bruchsal, von September 2005 bis März 2006, im Projekt
mit.
Auf dem Bild unten grüßen sie aus unserem Partnerschaftsprojekt
Spenden
Z.Z. müssen alle Gruppen mit Investitionsbedarf kurz treten.
Spenden sind für das Gesamtprojekt oder auch Gruppenanliegen erwünscht.
Spenden mit Bescheinigung auf das Konto:
Kath. Pfarramt St. Peter Konto Nr. 10 40 39 05 , Sparkasse
Kraichgau (BLZ 663 500 36)
mit dem Vermerk „Agenda 21-Bildung San Pablo/Peru“. |